Klinikum Nordfriesland weiter sichern und entwickeln

Nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid zur Weiterentwicklung des Klinikums NF steht der Kreis bei den Bürgerinnen und Bürgern im Wort! Für uns bedeutet das:

• Keine weiteren Standortschließungen
• Nicht nur Erhalt, sondern Weiterentwicklung der verbliebenen Standorte, bei Bedarf auch durch finanzielle Hilfen des Kreises
• Ambulante Versorgung rund um die Uhr auch für die Region Eiderstedt nach der Schließung des
Krankenhauses in Tönning
• Flächendeckenden Rettungsdienst optimieren

Ärztliche Versorgung auf dem Land sicherstellen

Eine bedarfsgerechte ärztliche Versorgung muss über eine Vernetzung der Krankenhäuser mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Kur- und Reha-Einrichtungen erfolgen. Für uns bedeutet das: Ziel der SPD Nordfriesland ist eine flächendeckende allgemein- und fachärztliche Versorgung.

Ausbau und Verbesserung der Geburtshilfe in Nordfriesland

Die Hebammen gehören fest zur Versorgungsstruktur bei Geburten im Kreis Nordfriesland und sind für die Selbstbestimmung der Frauen und die Geburtshilfe unverzichtbar. Die SPD Nordfriesland bleibt bei der Forderung, die Geburtshilfe zu verbessern und durch Hebammen ortsnah zu gestalten. Das bedeutet für uns:

• Finanzielle Unterstützung und Absicherung der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungen der Hebammen
• Unterstützung eines Geburtshauses auf Föhr
• Betreuung der Schwangeren durch Hebammen in ihrer Häuslichkeit
• Ermöglichen von Hausgeburten
• Wiedereröffnung der Geburtsabteilung in Niebüll
• Optimale Versorgung der Schwangeren in der Geburtsklinik Husum • Finanzielle Unterstützung der Hebammenrufbereitschaft auf Föhr, Amrum und Sylt
• Interdisziplinäre Vernetzung (Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, Frühe Hilfe…)
• Verbesserung des Boardingkonzeptes in Husum sowie Förderung von individuellen Lösungen
• Verstärkte Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit der Hebammen
• Ausbau und Optimierung der existierenden Notfallsysteme und -konzepte

Die Hospizarbeit ausbauen

Das Niebüller Wilhelminen-Hospiz leistet hervorragende Arbeit. Daher wird sich die SPD Nordfriesland auch weiterhin für diese Einrichtung einsetzen. Zukünftig möchte die SPD Nordfriesland eine flächendeckende Hospizversorgung erreichen. So können wir den Anforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht werden und Angehörige durch kurze Wege in dieser schweren Lebensphase entlasten.
Für uns bedeutet das:

• Unterstützung des Wilhelminen-Hospiz Niebüll
• Weitere Hospizgründungen fördern

Auch in der Pflege und im Alter selbstbestimmt leben

Die Hilfe und Beratung des Pflegestützpunktes für die Betroffenen und Angehörigen durch den Kreis ist vorbildlich. Die SPD Nordfriesland setzt sich weiter dafür ein, dass durch gute Pflegestützpunkte Heimaufnahmen entbehrlich werden und ein selbstbestimmtes Leben im eigenen häuslichen Umfeld möglich bleibt. Weiterhin sollten moderne Konzepte erprobt werden, bei denen beispielsweise gemischte Wohneinheiten vorgehalten werden. Dies bedeutet, dass neben klassischen Pflegeplätzen auch normale Wohnungen angeboten werden, die durch ihre räumliche Nähe zur medizinischen und pflegerischen Versorgung aber bereits ein hohes Maß an Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner darstellt.
Für uns bedeutet das:

• Sicherstellung der Pflegestützpunkte
• Förderung von mehr Plätzen im Bereich des betreuten Wohnens
• Erprobung innovativer Konzepte, beispielsweise in Form gemischter Wohneinheiten
• Unterstützung von Tagesbetreuung von Demenzkranken

Vermarktung des Gesundheitstourismus

Der Kreis Nordfriesland bietet vielfache Möglichkeiten hinsichtlich der gesundheitlichen Erholung. Die hohe Luftqualität, die in weiten Teilen unberührte Natur sowie das Weltkulturerbe Wattenmeer sind dabei nur einige Stichpunkte, die dafürsprechen, den Gesundheitstourismus im Sinne des aktuellen Trends „Entschleunigung“ zu vermarkten. Die SPD Nordfriesland setzt sich daher dafür ein, auch diesen Aspekt im Sinne einer ganzheitlichen Tourismusstrategie zu bewerben!
Für uns bedeutet das:

• Standortmarketing um den Punkt „Gesundheitstourismus“ erweitern
• Bestehende Strukturen vernetzen und im Sinne des Gesundheitstourismus auszurichten
• Förderung der Naherholungsgebiete
• Austausch unter den Gemeinden anstoßen, um eine möglichst große Vielfalt an Angeboten zu erreichen